Die meisten der Frankfurter Ansichten entstanden nach Rolf Tschierschkys Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft im Jahre 1947. Viele dieser Bilder lassen eine unversehrte Stadt vermuten, wie etwa das Aquarell „Mainansicht“ von 1952. Was er abbildet, ist nicht die äußere Realität einer zerstörten Stadt, sondern deren unzerstörbare Essenz, gleich der Seele des Künstlers, welche zwar durch das Erlebte gepeinigt war, aber in ihrem Kern heil blieb und fest auf einem tiefempfundenen christlichen Glauben gründete.
Eine besondere Rolle spielt das 1951 entstandene Frankfurter Bild, eine Zusammenschau unterschiedlichster Ansichten und Gebäude der Stadt, das Rolf Tschierschky zu seinen wichtigsten Werken zählt.

Taunusanlage
(April 1947)
Frankfurter Panorama mit Friedensbrücke
(April 1947)
Dom zu Frankfurt
(April 1947)
Häuserruinen in der Stresemannallee
(23. Aug. 1947)
Waldweg im Kuhwald von Frankfurt
(1948)
Mainansicht
(1948)
Mainansicht
(17. Jan. 1949)
Frankfurter Skizze I
(Nov. 1949)
Frankfurter Skizze II
(Nov. 1949)
Frankfurter Skizze III
(Nov. 1949)
Skizze für „Frankfurter Bild“
(1950/51)
Alte Brücke in Frankfurt
(ca. 1950)
Landschaft bei Frankfurt
(1952)
Landschaft bei Frankfurt
(1952)
Mainansicht
(1952)
zum “Frankfurter Bild“